Heute schon die Welt auf links gesehen und dein trauerndes Auge verstanden. Verstanden warum die Welt Kopf steht und die Vögel verstummen, wenn ich meinen Fuß in den Garten setze: Ich bin kein Vogel.
Man hatte mir einen Namen gegeben, einen der bereits zuvor tausenden Menschen gegeben worden war, der zuvor Milliarden Lebewesen gegeben worden worden war, und der weniger mir diente als der Tatsache, dass niemand in der Menge besteht, den man nicht rufen kann.
Gewusst hatte ich ohnehin nie viel. Man hatte mir erklärt, was Schlagbäume sind, hier ist Schluss hatte man gesagt und das obwohl ich ganz klar sehen konnte wie sich einen Schritt weiter die Wiese in die Ferne erstreckte. Aber es stimmt: man kann viel darüber lachen, wie belanglos sie eigentlich sind, all die Worte und Geschichten, die man sich ausgedacht hat, die man weitergereicht und verdreht hat, denn wenn man unbedacht versucht über sie zu steigen, stolpern wir dennoch wie über Fallstricke. Manche überleben es nicht.
Wir haben verstanden: nur mit gnadenloser Gedankenlosigkeit und verschlossenen Ohren verklingt der Schall hinter uns, vergilbt das Bild an der Wand. Und deswegen sitzen wir Jungen in warmen Sommernächten in den Parks und zünden Leuchtfeuer, um den Moment explodieren zu lassen und in einem Lichtblitz alles andere verschwinden zu lassen. Die Welt, wenn du so willst.


